Zickzackfalz | |
| (erstellt am: 19.05.2007 - letzte Änderung:01.07.2007 - aufgerufen: 2665 Mal) | |
Am Beispiel des Briefbogens lässt sich der Zickzackfalz am einfachsten erklären. Jeder hat bestimmt schon einmal einen solchen Brief erhalten. Ideal ist diese Falzart, wenn man Fensterbriefumschläge verwendet. Beim Zickzackfalz handelt es sich, wie der Name schon sagt, um einen Falz, der im Zick-Zack gelegt wird, also wie folgt: 1. Das Blatt wird gedrittelt, dazu helfen bei Briefkopfbögen die kleinen Randmarkierstriche am linken Blattrand. 2. Die obere Hälfte wird nach hinten umgeschlagen. 3. Das Blatt wird so gelegt, dass der Text weiterhin nach vorn schaut. 4. Dann wird die Untere Hälfte nach vorn geschlagen. Fertig ist der Zick-Zack-Falz. Nun muss nur noch der Brief so in den Fensterbriefumschlag gesteckt werden, dass die Adresse, die sich im oberen Drittel des Briefes befindet, aus dem Fensterbriefumschlag herausschaut. Wurde der Bogen richtig beschriftet, ist der 1. Falz ungefähr 1 bis 1,5 cm unter der letzten Adresszeile. Unbedingt ist darauf zu achten, dass die Falze gerade sind, weil das sonst unordentlich aussieht. Auch lässt sich ein schief gefaltetes Blatt nicht problemlos kuvertieren. Zu erwähnen ist noch, dass das ganze auch quer funktioniert, z. B. bei einem Werbefleyer. Man muss nur beachten, dass die Deckseite am Ende oben drauf liegt. Auch hier ist sorgfältige Arbeit Pflicht. Der Zickzackfalz wird auch Leporellofalz oder Leprelloheft genannt. | |
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