Vektorgrafik | |
| (erstellt am: 19.05.2007 - letzte Änderung:19.05.2007 - aufgerufen: 1159 Mal) | |
Als Vektorgrafiken werden digitale Bilder bezeichnet, die sich aus einfachen in grafikverarbeitenden Programmen definierten geometrischen Formen zusammensetzen, wie Punkte, Strecken, Polygone (Vielecke), Kreise und Ellipsen, und so in mathematisch eindeutiger Weise definiert werden. Im Gegensatz zu Rastergrafiken können Vektorgrafiken ohne Qualitätsverluste skaliert werden; Linien, Kurven und Flächen bleiben dabei erhalten und lösen sich nicht, wie z.B. beim Vergrößern von Pixelgrafiken, in Quadrate auf. Vektorgrafiken werden in eigens hierfür vorgesehenen Vektorgrafikprogrammen erstellt und bearbeitet. Mit Einschränkungen können auch Pixelgrafiken in Vektorgrafiken umgewandelt (vektorisiert) werden. Vektorgrafiken finden Verwendung beim technischen Zeichnen in sogenannten CAD-Programmen und bei 3D-Computergrafiken. Die bekanntesten Anwendungsbeispiel dürften jedoch das PostScript bzw. Portal Dokument Format (PDF) sein, in denen Vektorgrafiken für eine skalierbare Schriftspeicherung eingesetzt werden, und die sogenannten Outline-Schriften, welche im TrueType, PostScript oder OpenType Format vorliegen und vektorgraphisch in ihren Umrissen definiert werden. Im Internet liegen Vektorgrafiken meist im SVG-Format (Scalable Vector Graphics) vor oder als Flash im SWF-Format. Bekannte Vektorgrafik Programme sind für den CAD-Bereich AutoCAD, CaTIA und ProEngineer, unter den Illustrationsprogrammen CorelDraw, Adobe Illustrator und Freehand. | |
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