Sublimationsdruck | |
| (erstellt am: 20.05.2007 - letzte Änderung:20.05.2007 - aufgerufen: 1177 Mal) | |
Hier eine kompakte Definition des Sublimationsdruckes. Mit Sublimationsdruck wird eine bestimmte Art des Druckens bezeichnet. Hierbei wird die physikalische Wirkung der Sublimation ausgenutzt. Sublimation bedeutet, dass ein Stoff vom festen Aggregatzustand in den gasförmigen übergeht, ohne dass dabei der dazwischen liegende Aggregatzustand erreicht wird. Beim Druck wird dieser Effekt ausgenutzt. Eine spezielle Tinte, die sogenannte Sublimationstinte, wird per besonderem Sublimationsdrucker auf einen Druckbogen gedruckt, der dann mit Transferpressen auf das zu bedruckende Material seine Informationen überträgt. Bedeutend beim Sublimationsdruck ist, dass der zu bedruckende Stoff eine polymere Beschichtung vorweisen kann. Hierbei wird ausgenutzt, dass Polyester im kalten Zustand geschlossene Poren aufweist, die unter Hitzeeinwirkung geöffnet werden. Der Druck an sich geschieht nun beim Aufpressen des Druckbogens oder des Papiers mit der Sublimationstine auf das zu bedruckende Material. Die Sublimationstinte nimmt den gasförmigen Zustand an und die Poren des Materials, des Polyesters, öffnen sich zeitgleich. Die Tinte findet ihren Weg in die Poren, da ein entsprechender Druck und damit Wärmewirkung gegeben ist. Sie wird in den Poren eingeschlossen und bleibt dort eingeschlossen, da mit dem Weggang des Druckes auf das Material auch die Wärme vergeht und sich die Poren wieder schließen. Großer Vorteil dieser Variante des Druckens ist das nicht spürbare Druckbild, schließlich sind die Poren wieder geschlossen und das Material an sich hat keine Veränderung erfahren. Weiterhin bietet der Druck qualitativ hochwertige Ergebnisse. | |
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Tampondruck | |
