Werbetechnik Lexikon




Randanschnitt

(erstellt am: 19.05.2007 - letzte Änderung:19.05.2007 - aufgerufen: 1557 Mal)

Randanschnitt oder auch Beschnitt:

Flyer, Broschüren, Kataloge und alle weiteren Druckerzeugnisse werden als einzelne Seiten auf Papierrollen oder großen Papierbögen gedruckt. Nach dem Drucken werden diese maschinell weiterverarbeitet. Je nach Enderzeungnis wird das Papier gefalzt, geheftet oder geklebt. Einer der letzten Schritte ist das Ausschneiden auf das das gewünschte Endformat. Bei diesem Prozess werden immer mehrere Seiten als Papierstapel mit einem Pressbalken gequetscht und beschnitten. Hierbei ergiebt sich eine geringfügige Verschiebung des Papier. Das oberste Blatt wird also anders ausgeschnitten als das unterste.
Werden nun Bilder oder Farbflächen auf einer der gedruckten Seiten bis ganz an den Rand des Endformates plaziert, ist es also aus fertigungstechnischen Gründen nötig, diese um 3 mm über das Endformat zu verlängern, um weiße Ränder zu verhindern, die ohne die Zugabe des Beschnitts durch die minimale Verschiebung entstehen könnten. Dies bezeichnet man als Beschnitt oder auch Randanschnitt anlegen.

Autor der Definition: Guido Voutta

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ISSN: 1864-8894