Proof | |
| (erstellt am: 03.07.2007 - letzte Änderung:03.07.2007 - aufgerufen: 1075 Mal) | |
Das als Proof bekannte Simulationsverfahren ermöglicht es, eine Vorschau eines Druckergebnisses zu erhalten, um so Fehler noch vor dem eigentlichen Druckvorgang beheben zu können. Die Idee oder der Nutzen dieses Vorganges ist der Umstand, dass Fehler im Satz oder der Farbe erhebliche Kosten und Zeitplanungsprobleme mit sich bringen, wenn sie erst im Hauptdruckgang entdeckt werden. Durch das Proof-Verfahren hingegen können eventuelle Fehler mit wenigen Mausklicks – denn die meisten Simulationsverfahren werden heute digital durchgeführt – behoben werden. Meist wird die Vorschau dabei auf einem papierartigen Stoff ausgedruckt, manchmal wird jedoch auch lediglich ein sogenannter Soft-Proof verwendet, also die Ausgabe auf dem Bildschirm, Heimanwendern vielleicht durch den Befehl “Druckvorschau” in diversen Textverarbeitungsprogrammen bekannt. Unterscheiden kann man des weiteren zwischen dem analogen und dem digitalen Proofverfahren. Ersteres arbeitet mit herkömmlichen fotografischen Mitteln und setzt das Vorhandensein eines Druckfilmes voraus. Zum Erstellen des Proofs ist ein gewisses Maß an Handarbeit gefragt, da laminiert, gepudert, montiert, belichtet und entwickelt werden muss. Dies kann bis zu einer Stunde an Arbeit in Anspruch nehmen. Naheliegend ist daher das Verwenden eines digitalen Proofverfahrens, da heutzutage ohnehin so gut wie alle Druckarbeiten digital durchgeführt werden. Solche digitalen Proofsysteme arbeiten meist schneller, unkomplizierter und kostengünstiger als ihre analogen Vorgänger. Doch in bestimmten Fällen sagt man den digitalen Erzeugnissen eine gewisse Qualitätseinbusse nach, die vor allem bei besonders anspruchsvollen Bildteilen auffällig wird. Hier hat das analoge Verfahren immer noch die Nase vorn. | |
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