Werbetechnik Lexikon




Durchdruck

(erstellt am: 28.05.2007 - letzte Änderung:28.05.2007 - aufgerufen: 1690 Mal)

Der so genannte Durchdruck wird auch als Siebdruck bezeichnet, weil die Art des Druckens tatsächlich ein wenig so funktioniert wie das Sieben. Was gedruckt werden soll, wird mit Hilfe der Fotografie oder auch per Hand als Schablone auf ein Gewebe aufgetragen. Die Druckerfarbe wird nun durch die Schablone quasi gesiebt. Die Stellen des Bedruckstoffes (z.B. Papier), die nicht bedruckt werden sollen, werden abgedeckt. Hauptmerkmal des Durchdrucks ist also, dass die Druckfarbe durch die freien Stellen einer Schablone gepresst wird. Das beim Siebdruck verwendete Gewebe besteht zumeist aus Polyester, das die zuvor verwendete Seide ersetzt hat. Mitunter kommen auch Nylon- oder feine Stahlgewebe zum Einsatz. Als Vorteil des Siebdrucks zählt das relativ dicke und gute Auftragen der Farbe auf den Bedruckstoff. Siebdruck ist ein sehr flexibles Druckverfahren: neben Papier werden mit ihm etwa auch Kleidungsstoffe bedruckt, daneben beispielsweise Acrylglas und Keramik.

Autor der Definition: Guido Voutta

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ISSN: 1864-8894