Werbetechnik Lexikon




Blauwollskala

(erstellt am: 28.05.2007 - letzte Änderung:28.05.2007 - aufgerufen: 2383 Mal)

Vielleicht kennen Sie das: Ihr T-Shirt ist bedruckt worden, herrliche Grün-, Gelb-, Blautöne schmücken den Stoff. Sie ziehen es häufig im Sommer an, der heiß ist, in dem oft die Sonne scheint: Was geschieht? Die Farben bleichen aus. Je weniger sie das tun, desto farbechter sind sie. Mit Hilfe der Blauwollskala wird diese Farbechtheit von Farben, die UV-Licht ausgesetzt sind, gemessen. Die Skala reicht von 0 (sehr wenig lichtecht) bis 8 (sehr lichtecht). Als Vergleich dient zum einen ein Wollstreifen, der mit acht Blautönen gefärbt ist, deren jeweilige Lichtechtheit unterschiedliche und den Testern bekannte Werte aufweist: von sehr gering bis sehr groß. Dann wird die zu testende Farbe auf das Testmaterial aufgetragen (bestenfalls auf das, auf das sie später gedruckt werden soll). Die Hälfte des gefärbten Testmaterials wird abgedeckt, die andere Hälfte nicht. Meist simuliert dann eine Xenonlampe Sonnenlicht und man testet anhand eines Vergleichs von abgedecktem und nicht abgedecktem Testmaterial und unter Zuhilfenahme des Blauwollstreifens, wie stark die zu testende Farbe ausgeblichen ist. Das Verfahren ist genormt.

Autor der Definition: Guido Voutta

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ISSN: 1864-8894